Hintergrundgeschichte

Die Idee einen romulanischen Bird Of Prey zu falten kam nachdem ich schon einige Föderationsmodelle entworfen hatte. Eines Tages stieß ich auf eine alte Enterprise Folge, in der zum ersten Mal gezeigt wurde wie Romulaner aussehen und dass sie sich sehr den Vulkaniern ähneln. Das Schiff war rundlich fast kreisförmig, hatte zwei Warpgondeln, deren Stützen einwenig nach vorne geneigt waren. Es war eigentlich sehr einfache Form und ich beschloss das Modell zu Falten. Auch für dieses Model wählte ich die Bird Base als zu Grunde liegende Basisfigur. Ich wähle diese Basis öfters. Einerseits haben romulanischer und klingonischer Birds Of Prey sowie der Warbird “Bird” bereits im Namen, andererseits sind sie alle nicht nur vom Namen her irgendwie Vögel.

Erste Version

Die Erste Version, mit  der ich zufrieden war ließ das Schiff klar erkennen enthielt aber wenig Details.

Was mich allerdings solange nicht gestört hat bis ich eine Version gesehn habe aus “Paper Universe” die doch etwas detaillierter war als meine. Sie hatte dieses unverkennbares, wenn auch nicht ganz klar zu welchem Zweck angebrachtes, Leitwerk an der oberen Seite der Untertasse.

Zweite Version

Ich habe beschlossen entweder mit mehr anderen Details zu kommen oder Wenigstens auch solch ein Leitwerk hinzukriegen. Die Idee mit mehr anderen Details habe ich dann schnell Aufgegeben.

Wie man leicht erkennen kann sind diese Details nicht sonderlich gut gelungen. also konzentrierte ich mich auf den Leitwerk. Es dauerte einige Versuche bis ich mit dem Schiff zufrieden war.

Später erfuhr ich, dass das Modell, das mich dazu animiert hat meines zu verbessern aus einem Dreieck und nicht wie ich es mache aus einem Quadrat hergestellt war. Woraus wir folgendes ableiten können: Der Dreieck liegt der Wasserbombenbasis zu Grunde, d.h. dass wenn man Wasserbombe als Basis wählt und zunächst geeignete Flatschritte findet, so dass das Modell aus “Papaer Universe” wieder entsteht, hat man am Ende noch ein weiteres Dreieck übrig um eventuell mehr Details zu Formen.

Nachtrag

Wozu eigentlich warten? Ich werde doch dieses Buch nicht haben, da ich keine 185,- € für “Paper Universe” ausgeben werde. Vielleicht bekomme ich dieses Buch irgendwann geschenkt, aber… Wie dem auch sei, wandte ich mich um Weihnachten und Silvester 2012/2013 wieder meinem Model zu und beschloss ihm die Brücke zu verpassen. Beim erstellen des ursprünglichen Modells habe ich viel Zeit darauf verwendet “überflüssiges” Papier zu verstecken. Jetzt war es nicht mehr so überflüssig. Dennoch ging ich diesmal behutsam beim Modellieren vor und hier ist das Ergebnis


Natürlich sind das Bilder eines Prototypen, das ich beim Mittagessen aus einem winzigen Kassenzettel gefaltet habe. Größere Modelle aus echtem Origami Papier werden folgen. Und wie ich gerade bemerke muss ich noch das Dreieck des Leitwerks umdrehen.

Gallery